Scham - das unterschätzte Gefühl

Kursnummer: 260201

Scham hat unglaublich viel Auswirkungen auf Beziehungen, Interaktionen & Kommunikation. Deshalb ist es unumgänglich, dass Fachkräfte sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen.


Unser Angebot auf einen Blick

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16.02.2026
Kursbeginn

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2 Tage (16 UE)
Dauer

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24
freie Plätze

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380,00 EUR
 Preis pro Teilnehmer

Detaillierte Kursbeschreibung

"Systemic Mirroring": Ein Verfahren für Schamregulierung in Beziehungen

Wir alle fühlen tagtäglich Scham, ohne es überhaupt zu wissen. Sie ist die „dunkle Materie einer Beziehung“, eine nicht sichtbare Kraft, die Nähe und Status reguliert. Scham ist die vitalste Emotion einer Beziehung. Denn es ist der Schampegel, der uns die Fähigkeit verleiht – oder auch nicht – mit anderen offen umzugehen, sich zu beraten oder gar um Hilfe zu bitten, Intimität aufzubauen, sich zu unterhalten oder zu kommunizieren, sich zu kümmern als auch von anderen umsorgt zu werden und überhaupt zu spüren, dass wir nicht alleine sind. 

Bei unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen können wir die Einflüsse der Scham oft nur dann beobachten, wenn wir hinter andere Gefühle oder Verhaltensweisen, wie Ritzen, selbstverletzendes Verhalten, Kräftemessen und Eskalationen, respektloses Verhalten und Rückzug blicken.

“Systemic Mirroring” ist eine effiziente Intervention, um die Scham effektiv regulieren zu können. Dabei werden die Auswirkungen der Scham bei Klient:innen sowie bei Berater:innen/Therapeut:innen identifiziert und deutlich gemacht. Die Teilnehmenden lernen diesen speziellen Ansatz kennen, der entwickelt wurde, um die Regulation von Scham in zwischenmenschlichen Beziehungen zu unterstützen.

Vom BÖP mit 16 Fortbildungseinheiten (gemäß Psychologengesetz 2013) anerkannt.

Bereit dein Wissen zu erweitern und deine Haltung zu trainieren?

Wir haben Seminare, du bringst den Geist mit...

Bis bald, und vergiss nicht, deine Neugier und ein breites Lächeln mitzubringen :-)

Kursdauer

16.02 - 17.02.2026 (09:00-17:00)

Kursort

Feldkirch
PINA
Schubertplatz 3
AT-6800 Feldkirch

Zielgruppen

Pädagogische Fachkräfte, Sozialarbeiter:innen, Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen, Sozialbetreuer:innen, Familienhelfer:innen, Sozialpädagog:innen, Coaches für Neue Autorität, Absolvent_innen des Grundkurses für Neue Autorität, Eltern, Jugendarbeiter:innen, Supervisor:innen, Coaches, Lehrpersonen, Kindergärtner:innen, Kleinkindbetreuer:innen

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Dr. Uri Weinblatt

ist Klinischer Psychologe und leitet das Marot-Zentrum für Familientherapie »Systemic Mirroring« in Israel. Als Mitarbeiter von Prof. Haim Omer beschäftigte er sich mit der Entwicklung von Modellen der elterlichen Präsenz und der Neuen Autorität. Er leitet seit Jahren Workshops in Israel und vielen europäischen Ländern für Lehrperonen, Sozialarbeiter:innen, Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen. Uri hat zahlreiche Artikel und Bücher veröffentlicht, darunter "Shame Regulation for Families: A Systemic Mirroring Approach" und "Unbeteiligt, gelangweilt, unmotiviert: Mit Jungs wieder in Kontakt kommen". Seine Bücher wurden sowohl in Englisch als auch in Deutsch veröffentlicht, und er ist bekannt für seine Arbeit zur Schamregulation innerhalb von Familien und der Behandlung von Jungen mit Desinteresse und Motivationsproblemen​. Dazu hat er die Methode Contactivity entwickelt, die auf der Neuen Autorität (NVR) basiert und darauf abzielt, effektive Verbindungen zu vermeidenden Personen wieder herzustellen.