WiederGUTmachung erfolgreich gestalten
Kursnummer: 280323
"Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.“ (Konfuzius)
Dieses Seminar kann als Wahlmodul im Aufbaulehrgang „Coach für Neue Autorität“ gewählt werden.
Unser Angebot auf einen Blick
23.03.2028
Kursbeginn
2 Tage (16 UE)
25
freie Plätze
417,00 EUR
zzgl. MwSt.
Detaillierte Kursbeschreibung
Es ist von zentraler Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und das Erwachsenwerden, dass wir von Personen begleitet werden, die in Wachsamer Sorge für uns da sind, uns unterstützen und uns ermutigen, mehr und mehr für unser Leben Verantwortung zu übernehmen, auch dann, wenn wir Fehler gemacht haben oder durch unser Verhalten Schaden entstanden ist. Die Verantwortung für eigene Fehler zu übernehmen muss gelernt werden, das war schon immer so. Wir lernen dies vor allem durch Beobachtung anderer und durch eigene positive Erfahrungen. Heute jedoch wachsen viele junge Menschen in einer tendenziell verantwortungsabgebenden, bzw. -vermeidenden Umwelt auf. Die Suche nach den/dem/der „Schuldigen“ suggeriert von klein auf, dass die Verantwortung, auch für persönliche Schuld, tendenziell „da draußen“, bei den anderen, zu suchen ist. Dies macht es gerade für Kinder und Jugendliche schwer, zu dem zu stehen, wo sie auch einmal einen Fehler gemacht haben, also zur eigenen „Ver-Antwortung“, oder anders formuliert, für die eigene Person & das eigenen Verhalten „gerade“ zu stehen. Dies ist aber deshalb so wichtig, da wir, wenn wir unsere Fehler nicht korrigieren können/dürfen, nicht „wieder-gut-machen, die „Last“ der Fehler immer stärker wiegt und es immer schwerer wird, einen Ausgleich zu finden, wieder auf „gerade“ zu kommen. Dies beobachten wir sehr häufig in Schulen, dass nämlich diese Zuschreibungen, wie etwa „Schläger“ oder auch einfach nur „der ist halt so/der war schon immer so“ sehr bald beginnen und sich dann schwer wieder auflösen lassen und letztlich oft zu Stigmatisierungen führen, die sich sehr negativ auf die weitere Entwicklung der Person und der Klasse/Gruppe auswirken können. In diesem Seminar setzten wir uns mit der eigenen Geschichte der persönlichen Verantwortungsübernahme auseinander, um sich dann, darauf aufbauend, mit der Frage zu beschäftigen, was notwendig ist, um Wiedergutmachungsprozesse erfolgreich zu gestalten. Zentrale Fragen: - Wie können wir entscheiden, ob Wiedergutmachung notwendig ist oder nicht? - Was ist wichtig und mindestens notwendig, dass Wiedergutmachung auch gelingt? - Woran merken wir, dass jemand die Verantwortung für seinen Fehler übernimmt? - Wie kann ich vor allem Burschen, die besonders cool und unnahbar erscheinen, unterstützen, entstandenen Schaden wiedergut zu machen? - Was machen wir, wenn jemand nicht bereit ist, Schaden wieder gut zu machen? - Wer soll erfahren, dass Wiedergutmachung erfolgt ist? - Was, wenn Entschuldigungen nicht angenommen werden (können)? - Wann und wie sollen wir andere Personen miteinbeziehen, zum Beispiel Eltern? Ihr Gewinn: Wir bieten in unseren Seminaren jeweils zwei reduzierte Plätze für Student:innen an - die Ermäßigung beträgt 33,33 Prozent. Wenn du einen dieser Plätze ergattern willst, schreib eine Mail mit deinem Student:innenausweis im Anhang an info@pina.at.
Und diese Personen brauchen heute mehr denn je die Fähigkeit und den Mut, zwischen richtig oder falsch, Wahrheit oder Fake und Lüge unterscheiden zu können. Erwachsene, die gleichsam wie Leuchttürme und Garanten der Wirklichkeit und Wahrheit (auctor veritatis) einstehen und für Stabilität und Sicherheit sorgen.
Persönliche Identität und das Selbstbild einer Person entsteht aus einem fortlaufenden, konsequenten inneren Prozess der Abgleichung von Selbst-Wahrnehmung, Selbst-Erfahrung, eigenen Idealbildern einerseits und von Rückmeldungen, Beurteilungen und Erwartungen anderen Personen uns gegenüber andererseits.
Wir mögen Gruppen - und du den Rabatt!
Ab 5 Teilnehmer:innen pro Seminar oder Lehrgang erhältst du automatisch 10% Rabatt.
Wichtig: Der Rabatt gilt NUR, wenn du in einer einzigen Buchung direkt 5 Personen anmeldest. Nachträglich können wir leider keine Rabatte gewähren. Aber keine Sorge: Du kannst Personen auch als „No Name“ anmelden und uns später die Namen per Mail schicken.
Kursdauer /
Verfügbarkeit (Videos & Webinare)
23.03 - 24.03.2028 (09:00-17:00)
Kursort
Feldkirch
PINA GmbH
Schubertplatz 3
AT-6800 Feldkirch
Zielgruppen
Lehrpersonen, Coaches, Pädagogische Fachkräfte, Sozialarbeiter:innen, Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen, Sozialbetreuer:innen, Familienhelfer:innen, Sozialpädagog:innen, Coaches für Neue Autorität, Ärzt:innen, Absolvent_innen des Grundkurses für Neue Autorität, Eltern, Jugendarbeiter:innen, Supervisor:innen, Kindergärtner:innen, Kleinkindbetreuer:innen
Mag. Stefan Ofner, Psychologe, Trainer, Seminarleiter. Aus- & Fortbildungen u. a. in Systemischer Familientherapie (IGST), Provokativer Therapie (F. Farrelly), Gewalttätertherapie & Sozialmanagement. Langjährige Erfahrung im beraterischen und therapeutischen Einzel- & Gruppensetting.
Mitbegründer und Gesellschafter des Instituts für Neue Autorität Austria (INA).
Aus- & Fortbildungen u.a. in Systemischer Familientherapie (IGST Heidelberg Ulrich Clement), Provokativer Therapie (Frank Farrelly), Gewalttätertherapie (u. a. bei Bill Marshall, Wolfgang Berner, Friedemann Pfäfflin), Sozialmanagement (Donau Universität Krems), Neue Autorität und Gewaltloser Widerstand (Haim Omer/Tel Aviv).
Bindungsgeleitete Interventionen (Henry Julius/Berlin) und Neurodeeskalation (Elke Göttl-Resch und Christoph Göttl/Graz).
INA - Institut für Neue Autorität


